Ernährung umstellen: Wie ungesund Fertigprodukte sind

Fertigprodukte können einfach und schnell in der Mikrowelle zubereitet werden
Bild: Fertigprodukt: Etwa 5 Minuten in der Mikrowelle erhitzen und schon kann eine warme Mahlzeit serviert werden. Bildquelle: Monkey Business Images – 234670651 / Shutterstock.com

Fertigprodukte werden immer beliebter, sie schmecken meist sehr gut und ermöglichen ein schnelles Zubereiten einer Mahlzeit. Doch ist dieses Industrie-Essen überhaupt gesund? Ganz klar: Nein. Aber warum sind Fertigprodukte so gesundheitsschädlich und mit welchen gesundheitlichen Folgen muss gerechnet werden? Das wird jetzt geklärt!

Keine zahlreichen Lebensmittel stehen auf der Einkaufsliste und auch kein zeitraubendes Schnippeln von Gemüse ist vonnöten um eine warme Mahlzeit zuzubereiten. Ist doch wunderbar praktisch oder nicht?

Fertigprodukte sind ideal für Menschen, die wenig Zeit haben

Gerade bei Menschen, die nicht sehr viel Zeit für das Kochen von Gerichten haben, sind Fertigprodukte sehr praktisch. Auch die Auswahl im Supermarkt ist riesig – von Tütensuppen über Fertigsalate bis hin zu fertig gekochten Nudeln oder auch eine komplette Mahlzeit mit Reis, Gemüse und Fleisch kann in einer Packung gekauft werden. Die Zubereitung benötigt dann nur ein paar Minuten in der Mikrowelle und schon kann man genüsslich Speisen. Auch der Preis ist verlockend, für eine fertig zubereitete Champignon-Cremesuppe aus dem Kühlregal bezahlt man gerade einmal rund 0,99 Cent.

Dass gerade für Menschen, die Bequemlichkeit mögen, dieses Angebot so interessant ist, klärt sich von selbst. Doch keiner tut mit dieser Ernährungsweise dem Körper einen Gefallen.

Fertigprodukte – darum sind sie so ungesund

Wie schon bereits erwähnt, kosten Fertigprodukte nicht gerade viel. Wenn eine Champignon-Cremesuppe rund 1 Euro kostet, wie viel kostet sie dann, wenn sie frisch zubereitet wird?

  • Champignons 500 gr ca. 1,99 Euro
  • Sahne 200 gr ca. 0,40 Euro
  • Kräuter, Gewürze ca. 0,10 Euro

Unterm Strich zahlt man je nach Zubereitung etwa 2,50 Euro für eine frisch gekochte Suppe. Warum also mehr zahlen und dafür noch in der Küche stehen?

Die Industrie kann eine Suppe für rund einen Euro verkaufen. Doch sie müssen selbstverständlicher weise auch Gewinn machen. Sonst würde es sich schließlich nicht lohnen. Um die Qualität und den Geschmack konstant gut zu halten – um den Esser zufrieden zu stellen – werden der Suppe gewisse Zusatzstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker hinzugefügt. Sie sorgen für eine ansprechende Farbe und einen fast vergleichbaren Geschmack zur tatsächlich frisch gekochten Suppe. Dank der Zuführung von diesen Stoffen, benötigt die Zubereitung von beispielsweise einer Champignon-Cremesuppe keine 500 Gramm Champignons, sondern vielleicht etwa 10 Gramm. Demnach würde die Suppe wahrscheinlich nach Wasser und Mehl schmecken und auch danach aussehen. Und gerade durch diese Ersparnis an frischem Gemüse, können die Händler diesen unschlagbar günstigen Preis für diese Suppe anbieten.

Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe sind gesundheitsschädlich

Geschmacksverstärker wie etwa Glutamat sind keine Gewürze, sondern chemische Substanzen. Sie werden häufig in Fertigprodukten eingesetzt, obwohl sie extrem gesundheitsschädlich sind. Beim Glutamat handelt es sich, neurologisch betrachtet, um ein Rauschgift, dass eine suchterzeugende Wirkung erzielt. Glutamat erzeugt also künstlich Appetit und führt daher auch zu Hunger. Also wer die schlanke Linie beibehalten will, ist mit Fertiggerichten nicht sehr gut beraten. Außerdem ist das Rauschgift sicher nicht gesund, es kann durch die häufige Einnahme zu folgenden Störungen führen:

  • Migräne
  • Magenschmerzen
  • Bluthochdruck
  • Innerlicher Stress und Schweißausbrüche

Diese Störungen sind zugegeben nicht gravierend. Dennoch können sie vermieden werden. „Gerade Kinder werden durch diese Stoffe gewissermaßen auf einen Einheitsgeschmack eingenordet. Die Erfahrungen aus der Kindheit können die Geschmacksvorlieben lange prägen. Essen, wie wir es empfehlen, hat es gegen diesen Standard schwer“, erklärt eine Ernährungswissenschaftlerin gegenüber dem Verein für unabhängige Gesundheitsberatung.

Ernährungsumstellung: Der Weg zur gesunden Ernährung

Die Umstellung auf eine gesunde Ernährung ist sicher nicht einfach. Durch die Geschmacksverstärker schmecken auf einmal frisch zubereitete Gerichte nicht so wie gewohnt aus den Fertiggerichten. Aber das heißt nicht, dass die gesunde Ernährung nicht schmeckt. Es ist reine Gewöhnungssache – in etwa ein bis zwei Wochen hat sich der Körper an die echten Geschmacksaromen gewöhnt. Du wirst auch sehen, wenn du in einem Monat wieder zu deinem Lieblings-Fertiggericht greifst, wird dir dieses Gericht garantiert nicht mehr so schmecken wie davor.

Schreib mir in die Kommentare ob du dieses Erlebnis auch schon hattest und wie du dich in diesem Moment gefühlt hast!

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